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Craniosacral Therapie

Die Craniosacrale Therapie bzw. Craniosacrale Körperarbeit ist eine  ganzheitliche, manuelle Therapie, und hat Ihre Wurzeln in der funktionellen Osteopathie. In ihr verbinden sich auf einzigartige Weise wissenschaftliche Erkenntnise und intuitive, fein geschulte Wahrnehmung der Therapeuten.

Die Craniosacral-Therapie befasst sich mit der inneren und der äusseren Beweglichkeit unseres Gewebes (vor allem Bindegewebe) und richtet ihren Fokus auf die Behandlung zwischen dem Kopf (lat. cranium) und dem Kreuzbein (lat. sacrum).

Berührung und Bewegung ergänzen sich zu einer feinfühligen und effizienten Behandlung körperlicher Spannungssymptome.

Für wen ist Craniosacral Therapie geeignet:

  • Rückenschmerzen und BandscheibenbeschwerdenCranio
  • degenerative orthopädische Erkrankungen (z.B. Rheuma)
  • Kopfschmerzen unterschiedlicher Genese (Spannungskopfschmerz, Migräne)
  • Kiefergelenksbeschwerden (Myoarthropathie, temporomandibuläre Dysfunktionen mit Schmerzen)
  • Atembeschwerden (Asthma, chronische Bronchitis, Sinusitis)
  • emotionale Störungen, Spannungszustände, Angsterkrankungen, Depressionen
  • Schlaflosigkeit
  • Tinnitus und Schwindel
  • Rekonvaleszenz nach Operationen, Verletzungen und Krankheit
  • chronische Müdigkeit und Energiemangel
  • psychosomatische Stabilisierung in Stress- und Belastungssituationen
  • Verdauungsstörungen
  • Unfallfolgen (Schädel-Hirn-Trauma, Beschleunigungstrauma des Kopfes)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Frauenheilkunde (Unfruchtbarkeit, POS/ PCOS, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Endometriose)

Geschichte

Das craniosacrale System wurde bereits 1874 durch den amerikanischen Arzt und Begründer der Osteopathie, Andrew Still, beschrieben. Schon damals stellte er fest, dass die darin pulsierende Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (lat. Liquor) eine innere Kraft darstellt, die eine grosse Bedeutung für die Gesundheit unseres Körpers hat.
In den 30er Jahren begründete dann Dr. William Sutherland die Craniosacal-Therapie. Sutherland beobachtete, dass die Schädelknochen doch nicht, wie bis dahin angenommen, komplett verknöchert sind, sondern sich geringfügig bewegen können. Er studierte über fünf Jahrzehnte diese subtilen, rhythmischen Bewegungen der Knochen und erhielt die Gewissheit einer Kraft, welche der Bewegung zugrunde liegt und sie ermöglicht.
Diese Kraft nannte er Breath of Life. Sie ist nicht nur eine Energie, die die Bewegung vorantreibt, sondern sie beinhaltet auch unseren körpereigenen Bauplan, der die menschliche Gestalt ordnet und aufrecht erhält. Aus ihr geht Gesundheit hervor.

Unser Cranium

In unserem Cranium (Schädel) ruht unser kostbarstes Gut, unser Gehirn. Mit seinen Milliarden Neuronen bildet es die hochkomplexe Schaltzentrale unseres Körpers und muss somit durch die Knochen des Schädels besonders geschützt werden.
Unser Schädel besteht aus sage und schreibe 22 unregelmässig geformten Knochen. Wie die Zahnräder einer Schweizer Uhr treibt die Bewegung eines Knochens den nächsten an. Diese einzelnen Bewegungen sind zwar minimal, doch ist der Effekt bei einer Störung von nur einem Knochen zum Teil mit massiven Beschwerden verbunden.
Aus spezialisierten Arealen unseres Gehirns entspringen unsere 12 Hirnnerven. Sie versorgen Kopf-, Halsbereich und die Bauchorgane. Jeder dieser Nerven hat mindestens eine Durchtrittsstelle durch den Schädel und ist dort besonders gefährdet.

Ein Beispiel: Der Facialis-Nerv versorgt unsere Gesichtsmuskulatur und muss auf seinem Weg aus dem Gehirn mitten durch unser Schläfenbein. Steht dieses nicht richtig, so kann der Nerv „geärgert“ werden, so dass es bis zu einer einseitigen Lähmung der Gesichtsmuskulatur kommen kann.

Die grösste Beweglichkeit finden wir am Kopf in den Kiefergelenken. Sie sind die meist bewegten Gelenke unseres gesamten Körpers, zählen aber in der ärztlichen Praxis zu den „vergessenen Gelenken“.

Die craniosacrale Rhythmik ist eine komplexe und klar geordnete Strömungsbewegung, die Ausdruck der gesunden, wie auch der durch Krankheit belasteten Lebendigkeit des Patienten ist.

Sie wird beeinflusst durch:

  • den Zugkräften innerhalb des Bindegewebes (Muskeln, Sehnen, Faszien, Knochen)
  • der Atmung
  • der Zirkulation des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit

Diese feinen pulsierenden Bewegungsmuster können vom Behandler zart erspürt werden. Durch gezielte Impulse können diese Bewegungsmuster harmonisiert werden, und so die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Blockaden lösen sich in zeitlupenhaften, flüssigen Bewegungen auf, so dass die belasteten Körpersegmente, die Muskeln und Gelenke wieder entspannen und geschmeidig zusammenwirken können.

 

 

Quelle: www.c-u-r-a.com – cranisacral unwinding + resonance academy

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Kiefergelenkprobleme – funktionelle Störungen im „Kauorgan“ und ihre Folgen

Craniosacral-Therapie bei Kopf-, Gesichts- und Kiefer-Schmerzen Die Craniosacral-Therapie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapie, und hat ihre Wurzeln in der funktionellen Osteopathie. In ihr verbinden sich auf einzigartige Weise wissenschaftliche Erkenntnisse und intuitive, fein geschulte Wahrnehmung der Therapeuten. Die Verbindung zwischen dem Schädel (lat. Cranium) und dem Kreuzbein (lat. Sacrum) spielt in der Craniosacral-Therapie eine entscheidende …

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