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Feb 01

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Ei, Ei, Ei… Kein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfällen

Laut einer Meta-Analyse des British Metical Journal (BMJ) besteht kein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Eiern und einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfällen.

Das alte Jahr ist vorüber und das Neue ist jetzt auch schon wieder einen Monat alt. Viele haben sich zum Vorsatz genommen: „Dieses Jahr nehm ich endlich ab.“ Doch wie?

Informiert man sich über verschiedene Diäten und Ernährungsformen könnten die Informationen unterschiedlicher nicht sein. Und am Ende weiss man gar nicht mehr was man nun noch essen darf und soll.

Viele Menschen sind mit dem Wissen erzogen, nur 2-3 Eier pro Woche zu Essen. Dies sind immer noch die gängigsten Empfehlungen der WHO, der deutschen Herzstiftung und vieler anderer. Die Begründung ist immer wieder das Cholesterin und das damit verbundene erhöhte Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall.

Doch nun hat erneut eine grosse Studie das Gegenteil bewiesen!

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Konsum von Eiern (ein Ei täglich) und Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfällen.

Das Ei gehört zu unseren wertvollsten Nahrungsmitteln, das alle lebenswichtigen Baustoffe für unseren Körper enthält. In einem einzigen Ei stecken rund 10% unseres täglichen Eiweissbedarfs. Ausserdem enthält das Ei Lecithin, Cholin sowie alle Vitamine (ausser VitaminC) und wichtige Mineralstoffe. Das Eigelb  beinhaltet die Vitamine sowie Calcium, Phosphor und Eisen in grösseren Mengen. Das Eiklar hingegen enthält Natrium und Kalium.

Das Eier wahre Cholesterinbomben stimmt, doch das tatsächlich über die Nahrung aufgenommene Cholesterin hat kaum Einfluss auf unseren Serumcholesterin-Spiegel. In wissenschaftlichen Studien konnte sogar belegt werden, das das im Ei enthaltene Lecithin die Aufnahme des Cholesterin im Darm senkt. Lecithin neutralisiert das schädliche Cholesterin und wirkt somit gezielt arteriosklerotischen Ablagerungen an den Gefässwänden entgegen. Ausserdem sorgen Cholin und die Bausteine des Lecithin für eine reibungslose Nachrichtenünbermittlung und Informationsübertragung im Gehirn und verbessern damit die Lernfähigkeit und das Erinnerungsvermögen.

Da kann sich doch der Osterhase wieder freuen und alle anderen Eiliebhaber mit ihm. Das Ei ist rehabilitiert.

Lasst es Euch schmecken!
Quellen:

Egg consumption and risk of coronary heart disease and stroke: dose-response meta-analysis of prospective cohort studies
http://www.bmj.com/content/346/bmj.e8539.pdf%2Bhtml

Egg Phosphatidylcholine Decrease the Lymphatic Absorption of Cholesterin in rats
http://jn.nutrition.org/content/131/9/2358.full.pdf+html

http://www.gallosuisse.ch/html/uploads/media/gallo_eidorado_cho_D_01.pdf

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